Wegen der Dürre ist in Kalifornien das Wasser knapp und wird rationiert. Manche Kalifornier müssen jetzt von alten Gewohnheiten Abschied nehmen.

In Kalifornien ist es generell ziemlich warm. Und Kalifornien hat generell wenig Wasser. In den vergangenen Jahren war es allerdings noch heißer als sonst. Und deshalb ist auch das Wasser noch knapper. Die Politik hat schon reagiert: Wasser ist rationiert - wer mehr verbraucht als zugelassen, zahlt eine Strafe.

Lernen, mit Wasser umzugehen

Manche Gemeinden müssen 25 Prozent Wasser einsparen. Das heißt konkret: Hausbesitzer verzichten zum Beispiel auf die Bewässerung ihres Rasens im Vorgarten. Manche reißen ihn komplett raus und pflanzen Kakteen, andere bestellen eine Firma, die den Rasen grün ansprüht.

Ein Schild in Kalifornien, das das Schwimmen in einem Kanal verbietet.
© dpa

Kalifornien hat kaum Grundwasser, das Trinkwasser fließt von den Bergen ins Tal, es gibt einen Fluss. Regnet es wenig und ist es heiß, wirkt sich das direkt auf die verfügbare Trinkwassermenge aus. Das müssen anscheinend einige Kalifornier erst lernen: Sie belegen "Water Schools", in denen sie darüber informiert werden, wo das Trinkwasser herkommt und wie sie sparsam damit umgehen können. Manche Teilnehmer sind allerdings nur da, weil sie so der Geldstrafe für zu hohen Wasserverbrauch entgehen können.