Ja, auch Männer sind eitel. Aber bei Geheimratsecken und Halbglatze hilft auch kein Friseur mehr. Dann gibt's nur eine Möglichkeit: eine Haartransplantation. So wie bei Fußballer Wayne Rooney oder Trainer Jürgen Klopp. Felix Hutt hat gedacht: Wenn die das machen, warum nicht auch ich? Heute bereut er seine Haartransplantation.

Seit Felix Hutt Mitte 20 ist, verliert er Haare. Erst hat er die berühmten Geheimratsecken bekommen, Dann sind ihm die Haare am Hinterkopf ausgefallen. Er hat es gehasst. Für ihn war das ein Indiz, dass seine Jugend viel zu früh zu Ende war. Sein Traum: Haare wie der Fußball-Nationalspieler Sami Khedira. So richtige schöne, glänzende, tief schwarze Haare.

"Ich bin nicht nur eitel, sondern auch bockig: Ich hatte keine Lust mich der Natur geschlagen zu geben."
Felix Hutt erklärt, warum er sich für eine Haartransplantation entschieden hat

Als Felix dann im August 2014 heiraten will, steht sein Entschluss fest: Zur Hochzeit will ich top aussehen! Ich lass ne Haartransplantation machen. Die Geheimratsecken müssen weg. Natürlich recherchiert Felix Hutt vorher ausgiebig. Schließlich ist er Journalist und schreibt über die Haartransplantation auch für das Magazin Neon. Eigentlich toll, dann kann er nachher sogar über seine Erfahrungen schreiben und anderen Männern Mut machen, die sich auch mit dem Gedanken tragen, sich Haare einpflanzen zu lassen.

Irgendwann sitzt er tatsächlich bei einem Chirurgen in Düsseldorf. Es ist derselbe Chirurg, der auch schon das Haupt von Jürgen Klopp mit neuen Haaren besiedelt hat. Kann also gar nichts schief gehen. Dann kommt der Tag der OP. Und die Geschichte ist nichts für schwache Nerven...