Vor lauter Stress essen wir zuviel, bewegen uns zu wenig und müssen schließlich zum Arzt. Was kann da helfen? Ayurveda vielleicht?

Der Philosoph und Arzt Hans Heinrich Rhyner hat viele Jahre in Indien gelebt und gilt weltweit als führender Experte im Bereich des Ayurveda. Der Schweizer schwört darauf, einen - im wahrsten Sinne des Wortes - "Gesundheits"-Check bei seinen Patienten durchzuführen, dann also, wenn sie noch nicht erkrankt sind.

Auf dieser Grundlage könne er so jeweils das künftige Leben der Betreffenden planen. Dabei geht Rhyner von den im Ayurveda unterschiedlichen Charakteren aus und macht so manches anders als in der Schulmedizin. 

Einen wissenschaftlichen Beweis, dass Ayurveda wirkt, gibt es nicht, doch schließt dies Heilungschancen keineswegs aus. Im Mittelpunkt der traditionellen Heilkunst steht die Nahrungsaufnahme, die individuell abgestimmt wird, doch gibt es auch allgemeine Grundregeln.

"Wenn Sie Gewicht reduzieren möchten, müssen Sie ganz regelmäßig essen, denn wenn Sie das nicht tun, wird der Heißhunger dafür sorgen, dass der Jo-Jo-Effekt aktiv wird."
Hans Rhyner, Ayurveda-Arzt

Ayurveda ist auch integraler Bestandteil der Tibetischen Medizin. Diese ist ebenfalls nicht als Wissenschaft anerkannt. Kurios jedoch, dass der Schweizer Physiker Herbert Schwabl ein tibetisches Arzneimittel hergestellt hat, das die EU-Behörden anerkannt haben und das nun als nachweislich gesundheitsfördernd vertrieben werden darf.

"Wenn diese Rohkostplatte direkt aus dem Kühlschrank kommt, das ist schwer verdaulich. Der Magen verschließt sich."
Herbert Schwabl, Physiker

Nelkenpfeffer, Gold-Fingerkraut, Schafgarbe und Granatapfelkerne: In seiner Wiener Firma stellt Herbert Schwabl Pflanzenextrakte zusammen, die zwar teurer sind als im Internet, aber keine Schadstoffe enthalten. Die beiden Redner haben auf dem Medicinicum in Lech am Arlberg vorgetragen.

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