Brunnen bauen, Schulen bauen, Krankenhäuser bauen – das verstehen wir meist unter Entwicklungshilfe. Heute Abend wollen wir über einen anderen Aspekt von Entwicklungshilfe sprechen: IT-Support.

Welche Chancen bietet der Zugang zum Internet Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern? Und: Welche Chancen rechnen sich die großen Konzerne aus, wenn dort in den nächsten Jahren fünf Milliarden Menschen ins Netz gehen? Profitieren die Menschen von der Digitalisierung, von neuen Ideen und Anwendungen?

Fünf Milliarden potentielle Internet-User

Geladen waren Joshua Kwesi Aikins, der einen ghanaischen Wahl-O-Maten entwickelt hat, David Deißner, Leiter Programme und Strategien des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation, Melanie Stilz, die untersucht hat, was die Initiative "One Laptop per Child" in Afghanistan bewirkt und Viktoria Wenzelmann, die auf einer Hackerreise durch afrikanische Länder erlebt hat, welche Anwendungen vor Ort funktionieren – und welche nicht.

Katja Weber hat am am 27. August 2014 im Digitalen Salon im Berliner Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft mit den vieren diskutiert.