In "Frankie – Unter Menschen" erzählt Schriftsteller Jochen Gutsch vom sprechenden Kater Frankie. Mit begrenztem Wortschatz sorgt er bei Menschen für reichlich Verwirrung. Menschen flüchten vor dem Kater. Nicht aber Gold. Er hat eine schwere Phase.
Der sprechende Kater Frankie bahnt sich seinen Weg durch eine Siedlung bei Nacht. Um diese Zeit ist hier keine Menschenseele unterwegs. Doch er nutzt die Gelegenheit, um mit den riesigen Mülltonnen ins Gespräch zu kommen. Im Grunde sehen die alle gleich aus.
Ein Bissen Leberwurst!
Doch am Ende der Straße steht vor ihm eine Tonne, die nicht nur älter als die anderen aussieht – sie riecht auch anders. "Woher kenne ich den Duft?", fragt sich Frankie. "Ah, genau, Leberwurst! Ob ich einen Bissen davon ergattern kann?", denkt er. Immerhin liegt der Tonnendeckel nur leicht geöffnet darauf. Ein Sprung, und schon ist der Kater in der Tonne und beißt in die köstliche Wurst.
Doch wie kommt er jetzt wieder raus? Ehe er gerettet werden kann durch seinen Freund, den Eichkater, wird der Müll im Abfallwagen abtransportiert. Wie viele Leben hat eine Katze? Egal, Frankie hat vermutlich mehr, denn er überlebt die Fahrt zur Abfalldeponie.
Frankie: Ein Kater – Hunderte Leben
Doch wie kommt er jetzt wieder raus? Ehe ihn sein Freund, der Eichkater, retten kann, wird die Tonne bereits im Abfallwagen entleert. Wie viele Leben hat eine Katze? Egal, Frankie hat vermutlich mehr, denn er überlebt die Fahrt zur Mülldeponie.
Was Frankie auf der Fahrt erlebt und durchmacht, steht im 240-seitenlangen Roman "Frankie – Unter Menschen" von Jochen Gutsch.
Das Buch:
"Frankie – Unter Menschen" von Jochen Gutsch, Penguin Verlag, 240 Seiten, gebundene Ausgabe (Hardcover): 23 Euro, E-Book: 19,99 Euro, ein grandioses Hörbuch gibt es auch, gelesen von Matthias Matschke, knapp 6 Stunden lang; Erscheinungstermin: 11.03.2026.
Der Autor:
Jochen Gutsch, geboren in Ost-Berlin, studierte an der FU Berlin Rechtswissenschaften und belegte den Kompaktlehrgang an der Deutschen Journalistenschule in München. Er arbeitet für verschiedene Medien, unter anderem ist er Kolumnist für die Berliner Zeitung. Sein 2018 erschienenes Buch "Es ist nur eine Phase, Hase" wurde 2021 für die Kinos adaptiert.
