Zwei Schriftsteller-Bohemiens im Paris der 1930er sind auf Sexabenteuer aus: "Stille Tage in Clichy" von Henry Miller ist das perfekte Buch für den Moment, wenn dir dein Freund einen Dreier vorschlägt.

Die erste englischsprachige Ausgabe Henry Millers "Stille Tage in Clichy" erschien 1956 in Paris. Bis Mitte der 1960er Jahre war sie in den USA verboten. Zu pornografisch. Und tatsächlich wird auf den 140 Seiten wie wild gevögelt und gebumst. Joey und Carl geben es sich so richtig: Zwei Männer, drei Frauen, eine Badewanne – zu viel für die damaligen Moralvorstellungen.

Die beiden Männer sind Schriftsteller, können aber kaum davon leben. Ziemlich abgebrannt schlagen sich die beiden durch Paris und haben meist großen Hunger. Sobald sie Geld haben, wird es in Essen, Wein und Frauen umgesetzt. 

Die Geschichte der sexgeilen Männer ist autobiographisch. Henry Miller lebte in den 1930ern in Paris. Geboren wurde der deutschstämmige Schriftsteller am 26. Dezember 1891 in New York. Er starb am 7. Juni 1980 in Pacific Palisades in Kalifornien.

Henry Miller hat bereits 1940 "Stille Tage in Clichy" geschrieben. Kurt Wagenseil hat den Roman ins Deutsche übersetzt, erschienen bei Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1968, Neuauflage 1983.