Alexandra Maria Lara würde gerne richtig gut singen können, verrät sie uns im Interview. Im Animations-Musikfilm "Sing 2 – Die Show deines Lebens" spricht sie die Hausschwein-Dame Rosita. Der Regisseur Christian Schwochow hat nach "The Crown" wieder international gedreht. Ab Freitag (21.01.) ist sein neuer Film "Munich – The Edge of War" auf Netflix zu sehen. Beide sind in dieser Ausgabe "Eine Stunde Film" zu Gast.

"Sing" war 2016 ein internationaler Erfolg, ein bisschen "Farm der Tiere" nur ohne Gewalt, dafür aber mit Gesang. Klar, dass es in solchen Fällen fast immer Fortsetzungen gibt, so auch hier.

Die Story diesmal: Die Tiere wollen eine Musicalshow auf die Beine stellen, dann muss ihr Direktor, der Koala Buster Moon, allerdings die Szene verlassen. Er begibt sich auf die Suche nach einem verschollenen Superstar.

Ohne ihn stürzt die Truppe ins Chaos, auch durch die verpeilt-aggressive Art von Moons Ersatz: das hysterische Chamäleon Miss Crawley. Alexandra Maria Lara spricht in der deutschen Version, wie schon im Original, das Hausschwein Rosita, und wir mit ihr über den Wunsch, so richtig gut singen zu können.

Munich - The Edge of War: Verschmelzung von Fiktion und Fakten

"München" ist ein Roman des Autors Richard Harris aus dem Jahr 2017, Christian Schwochow ("Bad Banks", "Je suis Karl", "The Crown") hat daraus den Film "Munich - The Edge of War" gemacht.

Vor dem Hintergrund des wahren Münchener Abkommens (1938 zwischen Deutschland, England, Frankreich und Italien) stehen zwei fiktive Charaktere im Vordergrund: Paul von Hartmann (Jannis Niewöhner) und Hugh Legat (George McKay).

An deren Seite: Jeremy Irons als Neville Chamberlain und Ulrich Matthes in einer außergewöhnlichen Darstellung von Adolf Hitler. Mit Christian Schwochow sprechen wir über den Dreh mit einem internationalen Cast, die Herausforderungen bei der Verschmelzung von Fiktion und Fakten und Familie am Filmset.
Außerdem neu im Kino diese Woche

Nightmare Alley" der neue Film von Guillermo del Toro, mit Bradley Cooper, Rooney Mara, Cate Blanchett, Richard Jenkins und vielen mehr.

Es geht um eine Freak Show Ende der 1930er-Jahre auf dem platten amerikanischen Land und einen Mentalisten, gespielt von Bradley Cooper, der die Bodenhaftung zur Realität verliert.

Dazu schauen wir auch noch in "Atlantic Crossing" aus der ARD Mediathek, eine Art norwegisches "The Crown", das ihr dort noch bis zum 2. Februar 2022 sehen könnt.