An den "guten Genen" scheint doch viel dran zu sein, wenn es um die Lebenserwartung geht.

Ein Studienteam schreibt im Fachjournal Science, dass die Gene zu mehr als 50 Prozent erklären können, wie alt jemand wird - wenn man äußere Faktoren wie Unfälle oder Krankheiten rausrechnet. Das hat es mit Daten von eineiigen Zwillingen gezeigt.

Frühere Studien waren davon ausgegangen, dass Gene viel weniger Einfluss haben. Doch da haben wahrscheinlich nicht-genetische Todesfaktoren die Ergebnisse etwas verzerrt - früher waren z.B. Infektionskrankheiten noch eine häufigere Todesursache als heute.

Trotz des starken Einflusses der Gene können Menschen ihre Lebenserwartung aber aktiv steigern - zum Beispiel durch einen gesunden Lebensstil.