"Mach´s gut, LHC, und danke für all die Kollisionen."
Mit diesen Worten hat das Kernforschungs-Zentrum Cern in Genf heute früh ihren Teilchen-Beschleuniger verabschiedet. Der LHC ist wie geplant abgeschaltet worden. In den nächsten vier Jahren soll er in wichtigen Teilen erneuert und verbessert werden.
Ab Sommer 2030 soll dann der Nachfolger HiLumi-LHC noch bessere Ergebnisse liefern. Mit noch leistungsstärkeren Magneten und besseren Detektoren versuchen die Forschenden dann, mehr über die Dunkle Materie herauszufinden. Sie macht zusammen mit der Dunklen Energie rund 95 Prozent des Universums aus. Allerdings ist es noch nie gelungen, die Teilchen nachzuweisen, die hinter der Dunklen Materie stecken.
Das zu ändern - dabei sollen Protonenstrahlen helfen, die am Forschungszentrum in Genf mit annäherender Lichtgeschwindigkeit durch einen 27 Kilometer langen ringförmigen Beschleuniger geschickt werden. Der LHC hat seit 2010 Daten für wichtige Forschung geliefert. Unter anderem wurde das Higgs-Boson-Teilchen nachgewiesen, ein sehr wichtiges Puzzlestück der Teilchenphysik.
