Psychedelische Drogen wurden in klinischen Studien schon zur Behandlung von schweren Depressionen und Angststörungen genutzt. Denn sie scheinen für neue Denkmuster im Gehirn sorgen zu können.
Wie genau die Psychedelika im Gehirn wirken, dazu liefert eine Studie unter Leitung der Uni Bochum jetzt neue Erkenntnisse. Die Forschenden verabreichten Mäusen eine psychedelische Droge und beobachteten ihre Hirnaktivität. Die Droge sorgte im Mäusegehirn unter anderem dafür, dass die Aktivität in visuellen Gehirnarealen stärker war. Und: Zellen, die für die Kommunikation innerhalb von und zwischen Hirnarealen verantwortlich sind, wurden aktiv.
Einer der Studienautoren sagt: Das Gehirn schaltet unter Einfluss von Psychedelika in einen anderen Modus. Das Gehirn greift dann weniger auf das aktuelle Geschehen zu, sondern es generiert Wahrnehmungen aus seinem Gedächtnis - wohl so ähnlich wie beim Träumen.
