Sie helfen zum Beispiel, die Lage zu stabilisieren und einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Neue Zahlen zeigen: solche Missionen werden immer kleiner. Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri waren letztes Jahr knapp 79.000 internationale Kräfte dafür im Einsatz - so wenige wie seit mindestens 25 Jahren nicht mehr. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl laut Bericht fast halbiert.
Nach Angaben der Forschenden hat der Rückgang mehrere Gründe. Unter anderem seien viele Staaten weniger bereit, in solche Friedensmissionen zu investieren. Dadurch fehlt Organisationen wie den Vereinten Nationen Geld. Und generell seien Verhandlungen über internationale Einsätze schwieriger geworden.
Den Sipri-Fachleuten macht die Entwicklung Sorge. Sie befürchten, dass es in Zukunft mehr Konflikte geben könnte.
