Unsere Sonne ist so etwas wie ein gewaltiges Fusionskraftwerk. In ihrem Inneren verschmelzen Wasserstoffkerne zu Helium - und dabei werden große Mengen Energie frei.

Irgendwann wird der Wasserstoffvorrat allerdings aufgebraucht sein, zuerst im Kern. Und dann geht's mit der Sonne zuende: Sie wird sich wohl zu einem Roten Riesen aufblähen und dabei auch die nächstgelegenen Planeten verschlingen. Bisher dachte man: Das wird auch die Erde erledigen. Einer neuen Studie zufolge könnte unser Planet aber doch knapp überleben.

Forschende aus Belgien und Frankreich haben errechnet, dass die Erde davon profitieren dürfte, dass die Anziehungkraft der Sonne in ihrer Endphase schwächer wird. Sie bewegt sich dann etwas von ihr weg.

Bewohnbar wird die Erde dann trotzdem nicht mehr sein: Schon vorher wird die Sonne so heiß, dass sie Atmosphäre und Ozeane wegbläst. Übrig bleibt eine Lava-Landschaft. Immerhin: Erleben werden wir das, in etwa 5 Milliarden Jahren, nicht mehr.