Social Media kann richtig peinlich sein. Etwa dann, wenn wir betrunken eine Nachricht verschicken, oder auf Instagram etwas furchtbar Unangenehmes posten.

Spontane Liebesgeständnisse, böse Schuldzuweisungen oder völlig unverständliches Gebrabbel ­– das Alles kann der Inhalt von Nachrichten im berauschten Zustand sein. "Drunk Texting" ist ein Phänomen, bei dem wir im betrunkenen Zustand Nachrichten an Menschen schicken, für die wir etwas empfinden.

Solche Nachrichten verschicken wir zum Beispiel an die beste Freundin, mit der wir uns zuvor so richtig gezofft haben und der wir nun unsere Liebe versichern wollen. Oder aber an den Crush oder im schlimmsten Fall an den nervigen Ex-Partner.

Was tun, wenn es schon passiert ist?

Das Problem beim "Drunk Texting" ist, dass uns die Nachrichten am nächsten Tag im nüchternen Zustand meistens schrecklich peinlich sind. In dieser Ab 21 sprechen wir mit dem Psychologen Sascha Neumann darüber, wie wir uns auch nach einer betrunkenen Nachricht noch selbst in die Augen schauen können.

Er rät, es anzusprerchen und radikal ehrlich zu sein. Einen Tipp hat er auch parat:

"Wenn wir uns bewusst machen, dass das wahrscheinlich jedem schon einmal passiert ist, dann können wir leichter mit der Scham leben."
Sascha Neumann, Psychologe

Doch nicht nur wir selbst können dafür sorgen, dass wir vor Scham am liebsten im Boden versinken wollen. Das weiß auch Karla Chuck Knows. Sie sammelt und postet Bilder von Influencern, die zeigen, wie peinlich Influencer auf Instagram faken und erklärt, was das Peinliche an den Inszenierungen ist.

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