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"Ich liebe dich": Wenn wir diese Worte hören, wissen wir, dass wir geliebt werden. Doch es gibt auch andere Wege, unsere Zuneigung zu kommunizieren. In dieser Folge der Ab 21 erzählen Josefine und Stefan, wie sie einander zeigen, dass sie sich lieben und was sie brauchen, um sich geliebt zu fühlen. Außerdem erklärt die Psychologin Linda Mitterweger, welche fünf Liebessprachen es gibt und verrät, wie wir diese lernen können.

"Ich musste die Sprache meiner Partnerin auch erst mal kennenlernen und verstehen, was ihr wichtig ist."
Stefan über die Love Language seiner Frau Josefine.

Für manche von uns zeigt sich Liebe in Hilfsbereitschaft, andere brauchen Zärtlichkeit oder Zeit zu zweit, damit sie sich geliebt fühlen. In den meisten Beziehungen wird eine unterschiedliche Liebessprache gesprochen. So ist es auch bei Stefan und Josefine. Sie mussten erst die Love Language des jeweils anderen lernen – und arbeiten noch immer daran.

Josefine und Stefan
© weareherewearenow
Josefine und Stefan heirateten ein Jahr nach ihrem Kennenlernen.

Die fünf Sprachen der Liebe

So wie bei Josefine und Stefan ist es bei den meisten Paaren, sagt die Psychologin Linda Mitterweger. "In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Paare, die gleiche Liebessprache sprechen. Wenn vielleicht die gleiche Muttersprache gesprochen wird, dann gibt es immer noch unterschiedliche Dialekte und ganz unterschiedliche Ausprägungen", sagt sie. Im Podcast erklärt Linda Mitterweger, welche Love Languages es gibt, welche Bedürfnisse mit den verschiedenen Typen einhergehen und wie wir eine neue Sprache lernen können.

Linda Mitteweger
© Linda Mitteweger
Linda Mitterweger hält Liebessprachen für einen wichtigen Schlüssel hin zu mehr Verständnis in Partnerschaften.

Noch mehr Infos zum Thema:

Wissenswertes zu (Liebes)sprachen:

  • Das Dating-Portal Parship hat bei einer Befragung von 1.000 Menschen im Jahr 2021 herausgefunden, dass physischer Kontakt die häufigste Liebessprache unter Paaren ist. Rund 31 Prozent der Befragten drücken mit Händchenhalten, Küssen und Berührungen ihre Liebe aus.
  • Demnach glaubt die Hälfte aller befragten Männer, dass sie die gleiche Liebessprache wie ihre Partnerin sprechen, bei den Frauen sind es 47 Prozent. 20 Prozent geben jedoch an, dass sie nicht dieselbe Love Language sprechen wie ihr Partner oder ihre Partnerin, sich in der Beziehung aber trotzdem ideal ergänzen.
  • Wir kommunizieren unterschiedlich: In einer Studie aus dem Jahr 2019 fanden Forschende von der San Francisco State University heraus, dass Männer dazu tendieren, abstrakter zu sprechen, während Frauen sich vermehrt auf Details konzentrierten.
  • Wissenschaftler*innen glauben, dass das vor allem aufgrund der herrschenden gesellschaftlichen Machtverteilung zu Gunsten der Männer so ist. Sie fanden aber auch heraus, dass Studienteilnehmerinnen ebenfalls abstrakte Sprache verwenden, wenn sich das Machtgefüge verschiebt. Deshalb kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass der Sprachgebrauch vor allem vom Kontext abhängt und es keine klare Tendenz für Männer und Frauen gibt, in bestimmten Sprachmustern zu kommunizieren.

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