Das lässt eine Studie im Journal of Anatomy vermuten. Forschende aus den USA haben dafür die Fußknochen von 56 Menschen untersucht - die meisten davon aus den USA, die vor kurzem verstorben waren, aber auch Menschen aus dem 19. Jahrhundert - und zwar aus Gesellschaften, die barfuß liefen. Diese Barfußläufer hatten stabilere Sprunggelenks-Knochen, laut Wissenschaftsteam wahrscheinlich deshalb, weil sie die Füße öfter angewinkelt haben - beim Hocken oder Klettern.
Weniger Bewegungsfreiheit in Schuhen
Bei den Schuhträgern sah die Knochenstruktur deutlich anders aus. Sie spricht laut den Forschenden dafür, dass durch Schuhe die Belastung auf den inneren Knöchel verlagert wird. Außerdem schränken Schuhe den Bewegungsspielraum der Fußknochen ein und halten die Füße stärker gestreckt, vor allem Schuhe mit Absatz.
Die Forschenden sagen, dass man die verändernde Wirkung von Schuhen stärker auf dem Schirm haben sollte, wenn man die Entwicklung der menschlichen Fuß-Anatomie interpretiert.
