Forschende des Hamburger Thünen-Instituts haben es in einer Sedimentprobe aus der westlichen Antarktis efunden. Das Holz stammt aus Wäldern der späten Kreidezeit und ist rund 90 Millionen Jahre alt. Das sind 35 Millionen Jahre mehr, als der bisher bekannte Rekordfund. Einer der Wissenschaftler sprach von einer "echten Sensation".
Kohle war mal ein Nadelbaum
Die Holzkohle ist ein Beleg dafür, dass es schon damals wiederkehrende Waldbrände gab. Es gehört zu einem alten Torfmoos-Moor. Unter dem Mikroskop konnte der Forscher sehen, dass das verkohlte Holz ein Nadelholz war, es gehörte zu den Steineiben-Gewächsen. Die wachsen in wasserreichen, torfigen Gegenden am Pazifik.
Den Sedimentkern hatte ein Team vom Alfred-Wegener-Institut aus der Antarktis mitgebracht, von einer Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern.
