Die Atacama-Wüste an der südamerikanischen Pazifikküste ist eigentlich einer der trockensten Orte der Welt.

Gerade sieht es aber nicht danach aus: Denn dort sprießen jede Menge Blumen. Auf Fernsehbildern ist ein Meer aus bunten Blüten zu sehen, die Pflanzen bedecken den eigentlich staubigen Boden. Die chilenische Forstbehörde sagt, dass das am Klimaphänomen El Niño liegt. Der dadurch verursachte Regen lässt laut der Behörde rund 200 verschiedene Pflanzen in der Atacama gedeihen. Die Fachleute gehen davon aus, dass man sich die blühende Wüste noch bis Ende November anschauen kann.

Bei El Niño handelt es sich um ein Klimaphänomen, das alle paar Jahre auftritt. Das Meerwasser im Pazifik erwärmt sich stark - das kann an verschiedenen Orten zu Extremwetter führen. Die Weltwetterorganisation geht davon aus, dass El Niño in den kommenden Monaten noch besonders stark ausfallen wird.