Der Sender CNN berichtet über eine Yacht in Italien, die schon als hässlichste Yacht der Welt bezeichnet wurde. Sie liegt im Hafen von Triest und wurde - genau wie andere Luxusschiffe - vor vier Jahren von einem russischen Oligarchen beschlagnahmt, als Sanktion gegen Russland wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine. Nach italienischem Recht muss ein beschlagnahmtes Schiff instand gehalten werden und darf nicht rosten oder sinken. Laut dem Bürgermeister von Triest kostet die Instandhaltung pro Jahr 11 Millionen Euro - bezahlt aus Steuergeld. Eine andere Luxusyacht liegt in einem Hafen in der Toskana - es soll Präsident Wladimir Putin höchst persönlich gehören. Dort haben Schutz und Wartung bisher mehr als 13 Millionen Euro gekostet.
Es gibt noch weitere solcher Yachten in Italien, aber auch in Frankreich und Spanien. Auch in Deutschland liegt eine beschlagnahmte Yacht (die "Dilbar"), da läuft ein Rechtsstreit darüber, wem sie gehört und wer dafür zahlen muss.
