Es geht um einen kleinen durchsichtigen Fisch aus Myanmar namens Danionella cerebrum: Der ist so transparent, dass man in den Körper reinschauen kann und sogar ins Gehirn. Das Team hinter einer Studie im Fachjournal Science hat jetzt außerdem einen Atlas der wichtigen Zelltypen des Fisches erstellt. Bei mehr als 600.000 Zellen haben sie kartiert, wo sie im Körper vorkommen und welche Gene aktiv sind. Es ist das erste Mal, dass das bei einem erwachsenen Wirbeltier umgesetzt wurde. Von Vorteil war dabei, dass der Fisch sehr klein ist - er ist nur rund einen Zentimeter lang.
Dazu kann der Fisch noch etwas, das die Forschung sehr interessiert: Er hat eine hohe Regenerationsfähigkeit - nach Verletzungen kann er seine Flossen regenerieren, und er kann sogar verlorene Nervenzellen im Gehirn ersetzen.
