Die Chefin der Internationalen Organisation für Migration, Amy Pope, fordert von Regierungen weltweit, sichere Zugangswege für Migrantinnen und Migranten zu schaffen.
Pope sagte, die Regierungen sollten handeln, bevor ein weiteres Boot untergeht. Hintergrund ist ein gekentertes Boot vor der Küste von Dschibuti im Osten Afrikas. Dabei sind nach IOM-Angaben mindestens 139 Menschen ums Leben gekommen. 80 Menschen konnten gerettet werden, viele weitere werden noch vermisst. Dazu sagte Pope: "Wir dürften diese Todesfälle nicht länger als Normalität hinnehmen".
Bei den Menschen soll es sich um Geflüchtete aus Äthiopien handeln. Hier droht ein weiterer Bürgerkrieg nach neuen Kämpfen in Tigray. Dschibuti ist Ausgangspunkt einer östlichen Migrationsroute von Horn von Afrika auf die arabische Halbinsel. Dort hoffen die Menschen auf Arbeit.
