Bei der Nasa-Pressekonferenz danach sagte einer der Freiwilligen, Ross Elder, er und die anderen drei seien sehr froh, zum ersten Mal seit 378 Tagen wieder die Sonne zu erleben - oder auch Regen. Seine Kollegin Ellen Ellis sagte, sie freue sich am meisten darauf, ihren Mann zu umarmen.
Das Gebäude des Simulationsgeländes "Mars Dune Alpha" in Houston, Texas kam aus dem 3D-Drucker. Es kombiniert private Schlafzellen, Arbeits- und Aufenthaltsbereiche und eine Krankenstation - alles ohne Fenster. Dazu kommt ein kleiner Außenbereich mit Felsen und Sand für die Simulation von Außeneinsätzen. Die Schwerkraft war zwar wie auf der Erde, aber die Isolation war lebensecht - z.B. durften die Freiwilligen zwar mit Freunden und Familie kommunizieren, allerdings nur mit Mars-typischer Verzögerung von rund 22 Minuten pro Nachricht.
Nächstes Jahr ist eine neue Mission im Chapea-Programm geplant. Es gab auch schon ähnliche Isolations-Simulationen auf Hawaii, in Arizona und in Köln.
