Der Sommer war für den Westen Europas der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Das hat eine Analyse von Copernicus ergeben, dem EU-Klimabeobachtungsprogramm. Die Durchschnittstemperatur lag bei knapp 22 Grad und damit 2,5 Grad über dem Vergleichswert der letzten Jahrzehnte. Mit Blick auf den gesamten Kontinent war es der drittwärmste jemals gemessene Sommer. Mehr als die Hälfte Europas sei einem extremen Hitzestress ausgesetzt gewesen. Wegen der anhaltenden Trockenheit gab es laut Copernicus auch viel Niedrigwasser in Europa. Im Juli und August wurden an vielen großen Flüssen Rekord-Tiefstände gemessen, darunter im Rhein, der Donau und der Seine.

Die EU-Klimafachleute sprechen von sich überlagernden Klima-Extremen. Die Folgen für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft seien deshalb besonders spürbar.