59 Prozent der Menschen haben Angst, dass ihr Geld auf Dauer nicht mehr zum Leben reicht, weil Sprit, Lebensmittel und Mieten teurer werden. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Außerdem haben viele (53 Prozent) Angst vor Steuererhöhungen und Leistungskürzungen, sowie davor, dass der Staat mit Geflüchteten überfordert sein könnte. Und: Fast jede und jeder zweite glaubt, dass die Regierung mit ihren Aufgaben überfordert ist, sechs Prozentpunkte mehr als letztes Jahr. Das zeigt eine Befragung für die R und V Versicherung mit dem Titel "Die Ängste der Deutschen".
Der Klimawandel landet nur noch auf Platz 20, gefolgt von Naturkatastrophen auf Platz 21. Eine Politikwissenschaftlerin glaubt, dass es da einen "Gewöhnungseffekt" gibt, und sich die Ängste eher verschieben zu konkreten Alltagsproblemen.
Die Versicherung hatte vom 11. Mai bis 29. Juli 2.400 Menschen ab 14 Jahren repräsentativ nach ihren größten Sorgen befragt.
