Wer am Essen rummäkelt, stirbt eher aus.

So lässt sich eine Studie an Schmetterlingen der Uni in Singapur zusammenfassen. Die Forscher haben sich tropische Schmetterlingsarten angeschaut, die in Wäldern und Stadtparks in Singapur leben. Insgesamt beobachteten sie 190 Arten an verschiedenen Blumen und Bäumen.

Dabei kam raus: Je wählerischer die Insekten waren, umso eher waren sie vom Ausstreben bedroht. Denn sie haben weniger Chancen sich anzupassen, wenn ihr Umfeld sich ändert, zum Beipiel, weil Verstädterung voranschreitet. Unter den beobachteten Schmetterlingen waren 30 Arten, die besonders mäkelig waren. Zum Teil saugten sie nur in ganz wenigen Blüten ihren Nektar.