Wenn die Temperaturen steigen, zeigt sich das auch in sozialen Medien.

Ein Forschungsteam unter anderem der Uni Würzburg hat am Beispiel von Mexiko-Stadt die konkreten Probleme der Menschen bei Hitze untersucht. Ein Ergebnis: Ab 25 Grad nehmen temperaturbezogene Posts exponentiell zu und damit wird Hitze ab 25 Grad zum öffentlichen Thema.

In den Beiträgen ging es häufigsten um gesundheitliche Probleme - wie Erschöpfung, Schlaflosigkeit und emotionale Belastung. Auch Arbeitsbedingungen und eine schlechte Belüftung in öffentlichen Verkehrsmitteln wurden diskutiert. Frauen berichteten häufiger von Belästigungen, wenn sie leichter bekleidet waren. Oft ging es auch um den Nutzen von Klimaanlagen, Luftverschmutzung, oder wie Haustiere versorgt werden können.

Die Studie will Städten Ideen liefern, wie sie sich an den Klimawandel anpassen können.