Wenn ein Physiker vor über 60 Jahren recht gehabt hätte, dann würde nächsten Monat die Welt untergehen.

Ein Artikel der New York Times sorgte damals (1960) für Aufsehen. Darin behauptete ein Physiker: am 13. November 2026 sei Doomsday, also Weltuntergang. Ein Artikel von ihm dazu erschien sogar in der angesehenen Fachzeitschrift Science. Als Grund für das Ende der Menschheit sah der Physiker Heinz von Foerster die Bevölkerungsentwicklung. Er hatte ausgerechnet, dass es zum heutigen Zeitpunkt über 25 Milliarden Menschen geben könnte und glaubte, die Menschen würden dann zerquetscht. Fakt ist: Es sind heute gut acht Milliarden Menschen.

Das Fachmagazin Science beschäftigt sich jetzt nochmal mit der alten Vorhersage und zeigt, dass die Berechnungen an mehreren Stellen falsch waren. Eine Sozialwissenschaftlerin, die den Artikel damals gesehen und sich das Datum gemerkt hatte, nutzt es übrigens jetzt. Sie will am 13. November eine Konferenz veranstalten zum Thema "Weltuntergang".