Erste tief gelegene Dörfer sind schon verlegt worden (zum Beispiel Vunidogoloa) - in anderen Orten wollen die Menschen aber trotz der Gefahr bleiben. Zum Beispiel auf der kleinen Insel Serua, die vor der Küste der großen Fidschi-Hauptinsel Viti Levu liegt.
Die Community von Serua hat zusammen mit einer NGO einen Bericht zur Anpassung an Katastrophen erstellt. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, werden Empfehlungen aus dem Bericht jetzt umgesetzt - zum Beispiel werden Häuser saniert und höher gesetzt, damit sie Wirbelstürmen und Überschwemmungen besser standhalten.
Es gibt auch Pläne, rund um die beiden Hügel der kleinen Insel dichtwurzelndes Gras zu pflanzen, um den Boden zu befestigen. Für alle Fälle haben die Menschen von Serua noch eine Flucht-Option: Viele Verwandte sind schon auf die Hauptinsel Viti Levu umgezogen - in eine Siedlung in Sichtweite von Serua. Bei Ebbe kommt man dorthin sogar zu Fuß.
