Ein Forschungsteam schreibt im Fachmagazin Communications Psychology, dass das Verhalten der Eltern und die frühe Erziehung Puzzleteile sind. Vor allem das dritte Lebensjahr entscheidet mit, ob das Kind später depressives Verhalten ausprägt.
Das Team hat über 15 Jahre hunderte Familien begleitet. Heraus kam: Wenn die Eltern ihr Kind oft unterstützt, Nähe gegeben und ermutigt haben, dann war in späteren Jahren das Belohnungssystem im Hirn aktiver, das Freude, Begeisterung und Genuss empfinden lässt. War die Erziehung von einem oder beiden Elternteilen eher durch Härte, Grobheit oder übermäßige Einmischung geprägt, konnten die Kinder weniger Begeisterung, Freude und Glück entfalten, auch in späteren Jahren als Jugendliche und junge Erwachsene.
Die Forschenden sagen: Eine positive Erziehung kann das Gehirn von Kindern darauf „programmieren“, die erfreulichen Dinge des Lebens wahrzunehmen.
