Hunde leben deutlich kürzer als Menschen. Aber auch die Größe macht einen Unterschied: Kleine Hunde werden in der Regel älter als große.

Forschende haben für ihre Studie im Fachmagazin Science in der DNA der Tiere nach Gründen dafür gesucht - und sind möglicherweise in der Epigenetik fündig geworden. Dabei geht es um Stoffe, die sozusagen das Programm für unser Erbgut liefern. Sie sind entscheidend dafür, welche Erbinformationen aus unserer DNA letztlich ausgelesen werden und welche nicht. Da sich dieses Programm verändert, beeinflusst es auch unser Altern.

Bei Untersuchungen des Epigenoms von fast 900 Hunden fanden die Forschenden heraus, dass es sich bei großen Hunden deutlich schneller verändert. Ein bestimmter Schutzmechanismen in der DNA wurden immer seltener aktiviert. Große Hunde sterben demzufolge nicht einfach früher. Sie altern praktisch auf Genebene schneller.