Vor ungefähr 2000 Jahren herrschte in Südengland der Keltenkönig Verica. Und der half irgendwann den Römern, Britannien zu erobern, weil er sich von anderen britischen Stämmen bedroht fühlte.
Jetzt schreibt ein Archäologe der Uni Bournemouth allerdings, dass dieser Keltenkönig wohl kein Mann war, sondern eine Frau. Er meint, dass es dafür viele Hinweise gibt: Auf Münzen mit der Aufschrift "Verica" ist zum Beispiel eine kämpfende Frau auf einem Pferd dargestellt. Verica endet mit einem a - bei den Kelten typisch für Frauennamen. Und in römischen Dokumenten steht auch, dass es eine Frau war, die die Römer dazu brachte, in Britannien einzumarschieren.
Der Wissenschaftler hatte auch schon in einer früheren Studie rausgefunden, dass bei den Kelten in Südengland damals wohl die Frauen das Sagen hatten. Denn die Männer zogen dorthin, wo die Frau lebte.
