Ein Spaziergang durch die Natur bringt uns runter. Der Blick auf Bäume aus dem Krankenhauszimmer kann beim schnelleren Gesundwerden helfen. In Japan ist das "Waldbaden" sogar eine Form von Therapie. Laut einer neuen Studie könnte der Kontakt zur Natur uns auch dabei helfen, uns gesünder zu ernähren. Darauf deuten zumindest die Ergebnisse einer Befragung mit 500 Erwachsenen in Großbritannien hin. Bei der Analyse zeigte sich ein Zusammenhang zwischen dem Kontakt zur Natur und Intuitivem Essen. Das ist ein Ernährungskonzept, bei dem es viel darum geht, die eigenen Körpersignale zu beachten. Die Forschenden hinter der Studie im Fachjournal "Body Image" sehen vor allem zwei Aspekte: Ein intensiverer Kontakt zur Natur kann Menschen einerseits dabei helfen, sich in ihrem eigenen Körper wohler zu fühlen und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten - und auch dementsprechend zu essen. Andererseits fördert Natur das Selbstmitgefühl - was als Schutzmechanismus gegen ungesundes Verhalten wie Stress-Essen wirken könnte. Das Forschungsteam sagt, seine Studie liefert erste Ergebnisse zu dem Thema - es braucht aber noch mehr Forschung, auch in anderen Ländern.
Natur tut uns gut - das ist schon lange bekannt.
