Wenn Menschen und Nutztiere viele Antibiotika bekommen, kann das ein Problem werden. Weil die Keime sich anpassen und dann irgendwann kein Medikament mehr dagegen hilft.
Jetzt kommen Zahlen vom Bundesamt für Verbraucherschutz. Das sagt, dass bei Tieren letztes Jahr relativ wenig Antibiotika zum Einsatz gekommen sind, und dass die Menge schon seit einer Weile viel niedriger ist als noch vor 15 Jahren. Letztes Jahr haben Tiermediziner gut 560 Tonnen Antibiotika ausgegeben. Vor 15 Jahren war es drei Mal so viel.
Am meisten Antibiotika bekommen Mastschweine, Ferkel und Mastputen. Die Verbraucherschutz-Behörde sagt: Gut ist vor allem, dass das besonders kritische Antibiotikum Colistin auf dem niedrigsten Stand seit langem ist.
