Hinzu kommen Narkose-Gase mit hohem Treibhauspotenzial. Zum Glück geht es auch grüner - berichten jetzt Fachärzte der US-Uni Virginia Tech auf einer Fachtagung.
Sie haben ausgewertet, wie gut eine Umstellung im Gesundheitswesen geklappt hat. Ärztinnen und Ärzte haben alternative Narkosemittel ausprobiert, Müll reduziert und bekamen individuelle Empfehlungen, wie Kosten und Emissionen gesenkt werden können. Insgesamt wurden rund 146.000 Narkose-Anwendungen ausgewertet.
Ergebnis: Patientinnen und Patienten überstanden eine OP genauso gut. Zum Beispiel mit intravenöser Narkose. Die Emissionen sanken um 45 Prozent und auch Kosten konnten reduziert werden.
Unter anderem ging es darum, das Narkose-Gas Desfluran weniger zu verwenden. Es hat von allen Narkosegasen das höchste Treibhauspotenzial. In der EU ist es seit diesem Jahr verboten.
