Forschende der University of Pennsylvania haben untersucht, woran das liegen könnte. In Experimenten fanden sie unter anderem heraus, dass die Frage eine große Rolle spielt, was andere von uns erwarten. Es zeigte sich, dass die Vorstellungen ziemlich weit auseinander liegen - zwischen dem, der gibt und dem Empfänger, zum Beispiel von Trinkgeld. Die Empfänger hätten eine deutlich kleinere Summe akzeptabel gefunden als vom Geber angenommen.
Die Forschenden vermuten, dass es helfen könnte, einen möglichst kleinen Einstiegsbetrag vorzugeben - zum Beispiel, wenn es ums Spendensammeln geht. In einem Fall haben sie das auch untersucht. Es zeigte sich, dass sich bei einem Einstiegsbetrag von nur einem Dollar mehr Menschen an der Spendenaktion beteiligten, allerdings die erzielte Gesamtsumme nicht unbedingt höher wird. Immerhin scheint der kleinere Betrag aber die Reichweite einer Spendenaktion zu vergrößern.
