Von Halloween-Spuk bis Horrorfilm: Manche Menschen lieben, es sich zu gruseln - und andere nicht.

Ein Verhaltensforscher hat der Deutschen Presse-Agentur erklärt, dass es Typsache ist, wie wir mit Unheimlichem umgehen - also mit dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, obwohl es keine unmittelbar sichtbaren Beweise gibt. Dabei hat jeder Mensch seinen individuellen Grad an Angst, die noch okay ist. Man kann sich ans Gruseln auch gewöhnen und sein Toleranzlevel nach oben trainieren, z.B. mit Horrorfilmen - ähnlich wie beim Essen von scharfen Chilis. Umgekehrt kann Vermeidung die Angst verstärken.

Es gibt auch eine Typologie von Horror-Fans. "Adrenalin-Junkies" genießen das Gruseln und fühlen sich dann besser. "White Knucklers" finden die Angst zwar unangenehm und beißen sich quasi in die Fingerknöchel. Sie suchen aber die Herausforderung und erleben dadurch eine persönliche Weiterentwicklung. Und ein dritter Typ - die "Dark Copers" - bewältigen die Angst, genießen das Gruseln und lernen dabei was über sich.