Der Direktor des Zentrums für kriminologische Forschung Sachsen sieht hier keinen Grund zur Panik. Der Katholischen Nachrichten-Agentur hat der Sozialpsychologe gesagt, dass die realen Fälle untersucht werden müssten und Eltern aufpassen müssten. Aber: Solche Meldungen funktionieren medial einfach gut in unsicheren Zeiten. Dabei verweist er auf Studien aus den USA.
Was hinter den tatsächlichen Fällen steckt, ist noch unklar. In einem Fall in Bayern stellte sich heraus, dass die Menschen, die den Vorfall gemeldet hatten, die Süßigkeit selbst präpariert hatten. Solche Wendungen verbreiten sich laut dem Forscher medial allerdings weniger gut.
Insgesamt gehe es weniger um tatsächliche Gefahren als um allgemeine Ängste um die Sicherheit von Kindern.
