Jetzt zieht die Regierung Konsequenzen. Sie will vier Gletscherseen kontrolliert entleeren lassen, um das Hochwasser-Risiko zu verringern. Fachleute des staatlichen Forschungszentrums wollen so verhindern, dass die Seen ihre natürlichen Dämme durchbrechen. Erstmal sollen jetzt Studien starten - dazu, wie das Wasser über neue Kanäle in nahelegene Flüsse abgeleitet werden kann. Die eigentlichen Arbeiten sollen dann bis zu sechs Jahre dauern. Sie sind nicht ungefährlich, betont das Forschungszentrum, weil die Arbeiter in großer Höhe beschäftigt sind und ständig Überschwemmungen drohen.
Uno-Klimafonds beteiligt sich
Finanziert wird das Projekt auch über den Klimafonds der Uno. Den hatte die Uno aufgelegt, um ärmeren Ländern zu helfen, die besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.
Bei der Überschwemmungs-Katastrophe im August waren in Nepal mehr als 1.400 Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte suchen weiterhin nach mehr als 5.000 Vermissten.
