Jetzt hat die Firma, die einen schwimmenden Wohnsitz angeboten hatte, aber den Betrieb eingestellt. Die Reise endete vorzeitig in Kambodscha. Als Grund nennt der Betreiber die hohen Treibstoffkosten. Alle Menschen sollen das schwimmende Zuhause verlassen.
Das Schiff mit dem Namen "Odyssey" sollte eigentlich drei Jahre auf Weltreise gehen. Als Spritkosten waren monatlich etwa 1800 Dollar pro Kabine veranschlagt worden, in Teilen Asiens lagen die aber zuletzt geschätzt bis zu vier Mal so hoch. Das Schiff hatte schon versucht, die Kosten zu senken: durch eine langsamere Fahrtroute und längere Liegezeiten in Häfen. Jetzt hieß es aber, dass man die Verluste nicht mehr tragen könne. Der Fokus sei jetzt, den Bewohnern und der Besatzung zu helfen. An Bord befanden sich gut 200 Passagiere aus 15 Nationen – sowie mehr als 150 Besatzungsmitglieder.
