Im Iran dürfen die Menschen jetzt keine ausländischen Luxusautos mehr kaufen.
Wegen der schweren Wirtschaftskrise hat das Regime das jetzt verboten. Damit soll verhindert werden, dass noch mehr Geld ins Ausland abfließt - und die Autoindustrie im Iran soll gestärkt werden. In iranischen Großstädten waren zuletzt trotz der Krise immer mehr Luxusautos zu sehen, zum Beispiel Elektrofahrzeuge und Geländewagen aus China.
Für viele Menschen im Iran sind aber selbst Kleinwagen kaum bezahlbar: Ein Einstiegsmodell kostet umgerechnet mehr als 10.000 Euro. Viele verdienen pro Monat durchschnittlich nur wenige Hundert Euro. Sie sparen deshalb jahrelang für ein Auto. Benzin ist im ölreichen Iran dagegen extrem günstig. Es kostet nur wenige Cent pro Liter.
