Der britische König Charles ist gerade auf einer längeren Karibikreise und dabei hat er auch das heikle Thema der Sklaverei während der britischen Kolonialzeit angesprochen.
Zum Auftakt traf er sich auf den Bahamas mit jungen Menschen und sagte, einiges von dem, was heute das Beste an der bahamaischen Kultur ausmache, wie die Fröhlichkeit, sei aus der Dunkelheit hervorgegangen. Charles sprach von "großem Leid und Ungerechtigkeiten der Vergangenheit", die anerkannt werden müssten. Eine Entschuldigung sprach er aber nicht aus.
Eine kleine Gruppe von Demonstrierenden protestierte und forderte: "Zahlt uns, was ihr uns schuldet".
Großbritannien war vor allem im 18. Jahrhundert eine führende Sklavenhandelsmacht. Rund drei Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner wurden damals von englischen Schiffen in die Karibik sowie nach Nord- und Südamerika transportiert und versklavt.
