Die Privatjets von Superreichen setzen in Sekunden so viel klimaschädliches CO2 frei wie deutlich ärmere Menschen in einem ganzen Jahr - das rechnet die Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht vor.

Oxfam schaut dafür nicht nur auf Privatjet-Flüge, sondern hat auch analysiert, worin die tausend untersuchten Milliardäre weltweit im Jahr 2025 ihr Geld investiert haben. Ergebnis: Rund 70 Prozent der Investments sind in klimaschädliche Sektoren wie Öl, Gas oder Chemie geflossen. Die 49 deutschen Milliardäre in der Untersuchung investieren offenbar auf besonders klimaschädliche Weise.

Die Entwicklungsorganisation legt seinen Bericht knapp zwei Wochen vor der Uno-Weltklimakonferenz vor. Die geht am 9. November in der Türkei, in Antalya, los. Oxfam fordert unter anderem eine höhere Besteuerung von Superreichen und mehr Hilfen für wirtschaftlich benachteiligte Länder und ärmere Menschen bei der Bewältigung der Klimakrise.