Das hat sich ein großes internationales Studienteam um einen Forscher von der Columbia University angeschaut. Dazu hat es Befragungen von insgesamt 50.000 Personen in 92 Ländern ausgewertet. Die Ergebnisse sind gemischt. Einen Grund zur Besorgnis sehen die Forschenden darin, dass es vor allem vielen jüngeren Menschen heute psychisch schlechter geht, anders als früheren Generationen in ihrem Alter. Viele Befragte schätzen ihre persönliche Lage ganz okay ein, machen sich aber Sorgen um die großen Probleme in Politik und Wirtschaft.
Das sieht der Columbia-Forscher als Weckruf für Regierungen und Gesundheitssysteme. Er sagt, Mental-Health-Initiativen sollten besonders auf junge Leute und Menschen im Arbeitsleben zugeschnitten werden. Als wichtige Themen nennt er Burnout-Vorsorge und Unsicherheit wegen drohendem Jobverluste durch KI.
