Für Menschen mit Spritzenangst haben Forschende des Unispitals Zürich einen Tipp: Sie sollten dabei die eigene Lieblingsmusik hören, oder Mozart. Die Forschenden haben beim Legen von intravenösen Kanülen mit Musikbeschallung experimentiert. Mehr als 200 Testpersonen haben sie Titel verschiedener Genres vorgespielt - oder die Lieblingsmusik der jeweiligen Person.
Heraus kam: Bei der Lieblingsmusik bewerteten die Menschen die Einstichschmerzen am geringsten. Messbar war der lindernde Effekt auch bei klassischer Musik von Mozart, aber nicht bei willkürlicher anderer Musik, auch nicht bei eigentlich beruhigender Entspannungsmusik.
Weiteres Ergebnis: Die Betroffenen empfanden nicht nur den Einstich, sondern auch schon bestehende Schmerzen als weniger schlimm, wenn ihre Lieblingsmusik lief oder Mozarts Sonate KV448. Das Zürcher Krankenhaus will jetzt öfter Musik einsetzen, gerade bei ängstlichen Patientinnen und Patienten.
