Störe gehören zu den Urzeitfischen.

Es gibt sie seit fast 200 Millionen Jahren. Sie sind Zugfische und legen weite Strecken zurück, weil sie zum Laichen in das Wasser zurückkehren, wo sie geboren wurden. Aber weil sie in den letzten Jahrhunderten so viel gefischt wurden, waren sie beinahe ausgestorben. Jetzt laufen in einigen Regionen in Europa Projekte, um die Störe wieder mehr werden zu lassen - und eins aus Österreich meldet jetzt einen Erfolg. Der ORF berichtet darüber: Fachleute haben in der Donau einen Jungfisch gefangen, der wohl von gezüchteten Stören abstammt. Die wurden vor einem Jahr in der Donau ausgesetzt. Laut dem Forschungsprojekt sieht der Fisch so aus, als wäre er in freier Wildbahn geschlüpft. Eine genetische Überprüfung wird aber auch noch gemacht.

Das Projekt hat in den letzten Jahren insgesamt gut 800.000 Sterlets ausgesetzt. Das ist die kleinste und einzige heute noch in Österreich vorkommende Donaustör-Art. Wie viele davon noch am Leben sind, ist unklar. Erst wenn mehrere Generationen einer Art etabliert sind, kann laut dem Team der Erfolg beurteilt werden.

Auch hier in Deutschland arbeiten Fachleute daran, dass es wieder mehr Störe gibt. Zum Beispiel in der Oder: Da wurden in Brandenburg vor knapp drei Wochen erst 3.000 junge Störe ausgesetzt.