Fachleute arbeiten daran, dass es in der Oder wieder mehr Störe gibt.

Die Fischart gab es in Deutschland in freier Wildbahn lange gar nicht mehr. Jetzt wurden in einem Oderabschnitt in Brandenburg 3.000 junge Störe ausgesetzt. Das Projekt ist vom Naturschutzbund und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei.

Ziel ist, dass durch die Störe wieder mehr von der ursprünglichen Artenvielfalt der Oder zurück kommt. Es gibt schon länger Versuche, den Stör in der Oder wiederanzusiedeln, allerdings schaffen es bisher nur wenige Tiere, zum Laichen wieder dorthin zurückzukommen.

Störe können im Süßwasser und im Salzwasser leben. Sie werden vier Meter lang, über 300 Kilogramm schwer und theoretisch bis zu 120 Jahre alt.


Störe gibt es in der Erdgeschichte schon sehr lange. Fossile Funde sind bis zu 190 Millionen Jahre alt. Der Stör gilt damit als Urzeitfisch.