Eine Verabredung wartet, aber der Bus zum Treffpunkt fährt vor der Nase weg -

für manche bedeutet das Stress, andere bleiben gelassen. Ein Forschungsteam von Hochschulen aus Nürnberg, Salzburg und Wien hat gut 160 Menschen in ihrem Alltag mit einer Handyapp getrackt. Es wollte rausfinden, wann Menschen in Stress geraten. Heraus kam: Stress ist für jeden etwas anderes.

Nicht die Situation war entscheidend, sondern wie die Person sie individuell bewertet hat. Je wichtiger der Person diese Situation erschien, desto mehr Stress erlebte sie. Und ein zweiter Faktor waren die eigenen Ressourcen: Je gewappneter oder handlungsfähiger sich die Person fühlte, desto weniger stressig erschien ihr die für sie wichtige Situation.