Umarmung ist nicht gleich Umarmung: Manche bleiben uns als besonders schön im Gedächtnis, andere gar nicht. In Großbritannien hat ein Forschungsteam unter Leitung der Uni Bristol untersucht, was dabei eine Rolle spielt.
Rund 15.000 Freiwillige haben online einen Fragebogen ausgefüllt. Generell antworteten 70 Prozent, dass ihnen Umarmungen im Gedächtnis geblieben sind, die emotional besonders auf sie gewirkt haben.
Das war vor allem der Fall, wenn die Umarmung Geborgenheit, Verständnis und Rückhalt vermittelten, besonders bei Männern aber auch körperliche Erregung hervorrief. Allerdings gab es individuelle Faktoren: Wer es gewohnt war, Freunde und Familie zu umarmen, wer höhere Werte bei Körperbewusstsein und Empathie hatte, erinnerte sich generell eher an bestimmte Umarmungen. Menschen, die unsicher waren, wie sie andere umarmen sollten, die lieber ungebunden waren, oder Umarmungen generell nicht mochte, erinnerten sich weniger.
Die Forschenden schränken aber ein, dass an der Studie überwiegend Frauen teilgenommen haben.
