Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat US-Präsident Donald Trump auf die Liste der "Feinde der Pressefreiheit" gesetzt.

Die Organisation sagt, dass Trump die Macht seines Amts gezielt gegen kritische Berichterstattung einsetze. Der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen bezeichnet es als Einschnitt, dass neben Chinas Staatschef Xi Jinping und Russlands Machthaber Wladimir Putin jetzt auch ein US-Präsident auf der Liste steht.

Reporter ohne Grenzen sagt, die USA unter Trump zeigen, wie schnell sich die Lage der Pressefreiheit in einem Land verschlechtern kann. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Trump seine Angriffe auf die Presse massiv ausgeweitet - zum Beispiel mit Hausverboten für einzelne Journalisten im Weißen Haus.

Die USA belegen im Pressefreiheits-Ranking der Organisation inzwischen Platz 64 von 180. Das ist ein historischer Tiefststand.

Auf der Liste der Feinde der Pressefreiheit sind aktuell 33 Personen und Organisationen. Dazu zählen der belarussische Machthaber Aleksandar Lukaschenko oder die israelische Armee.