Wenn Schwangere ihre Depressionen behandeln lassen, ist das auch positiv für die emotionale Gesundheit des Babys.
Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Colorado, die in den Nature Communications veröffentlicht wurde. Durch eine Therapie in der Schwangerschaft verändert sich demnach die Gehirnstruktur des Babys - und zwar in den Bereichen, die für Emotion und Gedächtnis zuständig sind. In Folge führte das laut Studie zu weniger negativen Emotionen nach der Geburt im Babyalter.
Depressionen gehören zu einer der häufigsten Komplikationen während einer Schwangerschaft. Auch andere Studien haben nach Angaben der Forschenden festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen Depressionen der Mütter und einem erhöhten Risiko für emotionale, verhaltensbezogene und psychische Probleme bei Kindern gibt. Bisher fehlten dafür experimentelle Belege.
