Aber wie schaffen die Tiere das? Das hat jetzt ein internationales Forschungsteam rausgefunden. Die Forschenden haben im Labor beobachtet, wie zwei Oktopus-Arten durch verschieden große Löcher geflutscht sind. Das waren Tiere der Arten Gewöhnliche Krake und Mexikanische Augenkrake.
Die Forschenden schreiben im Fachmagazin Journal of Environmental Biology, dass die Tiere offenbar je nach Größe der jeweiligen Öffnung eine andere Strategie genutzt haben, um durchzukommen.
Ein Arme oder mehrere
Bei größeren Löchern haben die Gewöhnlichen Kraken erst die Öffnung mit einem Arm erkundet, dann einen weiteren Arm durchgezwängt und sich dann schließlich mit aller Kraft durchgezwängt. Bei kleineren Löchern haben sie sämtliche Arme durchgezwängt, bevor am Ende der Kopf folgte. So kann der am besten geschützt werden. Die Forschenden sagen: Oktopusse orientieren sich nicht übers Auge, sondern erkunden alles mit ihrem Tastsinn.
